Wie schaffen wir den Rahmen für einen MERKwürdigen Austausch im Meeting?

Menschen vergessen schnell. Das ist sogar gut so, denn sonst ginge „unser Gehirn über“ wie eine Badewanne, bei der wir vergessen haben, den Wasserhahn rechtzeitig abzudrehen.

Doch lassen wir uns auch von diesem Beispiel lenken, wenn wir unsere Meetings und Workshops gestalten? Oder füllen wir noch mehr Wasser (Stoff, Inhalt) in die Badewanne - in die Gehirne unser Teilnehmer:innen?

Komm mit uns ... auf eine Reise von Analogistan nach Digitalien. Eine Reise, die Dir Erkenntnisse und Einsichten vermitteln wird, mit denen Du künftige Meetings so gestalten kannst, dass sie Deinen Teilnehmer:innen MERKwürdig in Erinnerung bleiben.

Damit Informationen und gemeinsam erzielte Ergebnisse in das Langzeitgedächtnis durchdringen können und wir schneller, effektiver und energievoller durch das Arbeitsleben kommen. Eine erste kleine Checkliste, worauf Du achten solltest:

❌  Dont:

  • Ohne konkretes Meeting-Ziel, die Agendapunkte zu planen.
  • Keine Zeit für die Diskussion und Abstimmung zu planen.
  • Keine Zeit für die ersten Schritte der Umsetzung zu planen.
  • Keine Zeit für Humor und das Miteinander zu planen.
  • 30 Minuten Monologe zum eigenen Thema zu halten.
  • Wahllos die Teilnehmer:innen des Meetings einzuladen.
  • Ohne richtige Fragestellungen in eine Diskussion zu gehen.

✅  Do:

Bevor du die Agenda planst, stellst du dir folgende Fragen:

  • Was erwartest du von diesem Meeting?
  • Wie kommunizierst Du Dein Ziel des Meetings?
  • Welche Teilnehmer:innen sind für dieses Meeting relevant?
  • Was sollen meine Teilnehmer:innen oder Kolleg:innen nach diesem Meeting tun? Was soll sich bei ihnen gedanklich verändern! Erst zum Schluss, stellst Du Dir die Frage, was die Teilnehmer:innen dafür wissen müssen. Diese Methode nennt sich: Hand-Herz-Kopf. Mehr dazu erfährst Du in dem Kapitel "Vorbereitung", Lektion "Schritt 1". 

Dann geht es erst an die Planung der Agenda. Ein erster Schritt für MERKwürdige Meetings.

Jetzt denkst Du vielleicht, ich bin "nur" Teilnehmer:in eines Meetings und habe keinen Einfluss? Dann muss ich Dich leider enttäuschen! Auch als Teilnehmer:in kannst Du mit diesen Tipps dazu beitragen, die Meetingzeit wieder als "richtige" Arbeitszeit zu nutzen.